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Angehörige wollen am Leben im Pflegeheim teilhaben

Die App „Myo“ unterstützt diesen Wunsch

„Meine Mutter hat mir erzählt, dass sie den ganzen Tag in ihrem Zimmer verbracht hat.“ „Bei Ihnen im Haus finden ja gar keine Aktivitäten statt.“ „Mein Vater hat heute schon wieder Grüne Bohnen Eintopf zum Mittag bekommen.“
So oder ähnlich klingen besorgte Angehörige, wenn sie zu Besuch ins Pflegeheim kommen. „Verständlich“, sagt Marlen Gamlin, Pflegedienstleitung im AGAPLESION BETHANIEN SOPHIENHAUS. „Angehörige kommen zu den unterschiedlichsten Zeiten und nicht immer findet gerade eine Aktivität statt oder der zu pflegende Angehörige hat einfach nur vergessen, was er heute zum Mittag gegessen hat.“ Die Situation ist dann für beide Seiten – Angehörige und Mitarbeitende – schwierig. An dieser Stelle soll die App „Myo“ unterstützen.
 
Felix Kuna und Jasper Böckel, Gründer der Myosotis GmbH wollen mit ihrer App die Kommunikation zwischen Angehörigen von Bewohnern und dem Personal im Pflegeheim verbessern. Der Name Myosotis leitet sich von der Pflanze Vergissmeinnicht ab – und genau darum geht es: Pflegekräfte können Angehörige via App-to-App, App-to-Mail oder App-to-SMS über Ausflüge, Veranstaltungen und andere Ereignisse mit Fotos, Textnachrichten oder auch Videos am Leben ihres zu pflegenden Angehörigen teilhaben lassen. Das Wissen und Sehen, woran nimmt der zu pflegende Angehörige teil und geht es ihm gut, ist für Familien außerordentlich wichtig. Sie wollen ihren betagten Verwandten in guten Händen wissen.
 
Die App verbessert aber auch die Kommunikation zwischen den Angehörigen und dem Bewohner selbst. „Häufig vergessen die zu pflegenden Angehörigen, ihren Kindern oder Enkeln Erlebnisse aus ihrem Alltag zu erzählen“, sagt Felix Kuna. „Durch die regelmäßigen Informationen durch Text oder Bild haben die Familien beim nächsten Besuch ein interessantes Gesprächsthema – etwa: „Wie war es im Museum oder beim Ausflug?“, ergänzt Gründungspartner Jasper Böckel. Ein weiteres Feature: Die Mitarbeitenden können den Angehörigen mitteilen, ob der Bewohner bspw. eine neue Zahnpasta benötigt oder einen speziellen Wunsch hat.
 
„Digitale Plattformen wie die Sozialen Medien sind in allen Altersgruppen beliebt und sorgen für eine zeitnahe Kommunikation. Diese Vorteile nutzt die App myo und passt das Angebot auf die Bedürfnisse in einem Pflegeheim an“, ist Alexander Dettmann, Geschäftsführer der AGAPLESION BETHANIEN DIAKONIE, überzeugt.
 
Im AGAPLESION BETHANIEN SOPHIENHAUS haben Felix Kuna und Jasper Böckel Pflegepraktika absolviert und sind so auf die Idee zur Entwicklung der App gekommen. Hier wird die App auch derzeit auf den Wohnbereichen getestet. Mit Erfolg: Die Angehörigen sind begeistert. Sie können jetzt am Leben ihres zu pflegenden Angehörigen teilnehmen, sehen oder lesen, wie es ihm geht und erfahren so, was sie bei einem persönlichen Besuch im Gespräch vielleicht nie erfahren würden. Die App Myo soll perspektivisch an allen Standorten der AGAPLESION BETHANIEN DIAKONIE zum Einsatz kommen und ein weiterer Baustein in der Kommunikation zwischen Mitarbeitenden, Angehörigen und Bewohnern werden.

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